Netzballer essen sich schlank - Sportwissenschaftler Daniel Schulte-Kump hält Vortrag über gesundes Ernährungskonzept

Velbert, 19. März 2019. Zum wiederholten Male hat der Netzballverein seine Mitglieder und Vereinsfreunde zum Besuch eines kostenfreien Vortrags in sein Club-Restaurant „Platz 13“ eingeladen. Dieses Mal ging es um das Ernährungskonzept „PowerDay 5 in 1“.

 

Das Thema Ernährung und die damit verbundene Möglichkeit, auch ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden, fand großen Anklang: Über 60 Interessierte sind der Einladung gefolgt und lauschten gespannt dem Vortrag des Diplom-Sportwissenschaftlers und Personal Trainers Daniel Schulte-Kump, der als ehemaliger Leistungssportler unter anderem Deutscher Meister im Kajak-Zweier war.

Kurz vorgestellt wurde Schulte-Kump von dem früheren NBV-Vorsitzenden Thomas Ihlo, der die Veranstaltung mit initiiert hatte und seit über zwei Jahren wöchentlich mit ihm trainiert.

Distanzieren möchte sich das „PowerDay 5 in 1“ Konzept von einer Diät. Diät übersetzte Schulte-Kump mit Doofes ineffizientes ärgerliches Tun. “Unser Programm hört auf den Körper und arbeitet nicht gegen ihn. Vor allem lässt es sich sehr einfach in den Alltag integrieren“, betonte der 37-jährige.

Das Konzept basiert auf fünf Elementen, die Schulte-Kump im Einzelnen näher vorstellte. Die Methode hat ihren Ursprung im Intervallfasten. „Das heißt, dass wir 16 Stunden lang nichts essen und innerhalb von acht Stunden zwei bis drei Mahlzeiten zu uns nehmen“, erklärte der Personal Coach. „Mit dieser langen Esspause geben wir unserem Körper die Zeit zu verdauen und sich selbst zu reinigen“, erklärte er. „Unser Körper spart auf diese Weise etwa 30 Prozent an Verdauungsenergie ein. Schon nach ein paar Tagen Intervallfasten merken wir, dass wir mehr Energie haben und uns leistungsfähiger fühlen“, versprach der frühere Leistungssportler.

Auch Menschen, die kein Gewicht reduzieren möchten, würden von dem 16/8 Intervall-Ess-Rhythmus profitieren: „Sportler können ein höheres Leistungsniveau erreichen, weil sie über mehr Energie verfügen und ihr Stoffwechsel angekurbelt wird. Zudem wird der Muskelaufbau gefördert und wir fühlen uns ausgeglichener“, nennt Schulte-Kump weitere Vorteile.

Bei einem weiteren der fünf Elemente drehte sich alles rund ums Trinken. Daniel Schulte-Kump empfahl den Tag mit einer „basischen Innendusche“ zu beginnen: „Ich trinke jeden Morgen 600 Milliliter warmes Wasser mit einer frisch gepressten Zitrone“, erzählte er und erklärte: „Das reinigt den Körper von innen und kurbelt den Stoffwechsel richtig an.“

Während der Mahlzeiten riet er allerdings dazu, auf das Trinken zu verzichten, da sonst die Verdauungssäfte verdünnt würden und der Körper mehr Zeit für die Verdauung benötigen würde. Nach dem Essen sollte man noch eine 45-minütige Trinkpause einlegen.

Auch einige Nahrungsergänzungsmittel hatte Daniel Schulte-Kump mit im Gepäck. „Mit Hilfe der Power Cocktails und Shakes ist es noch einfacher, sich optimal mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Eiweißen zu versorgen“, so der Sportwissenschaftler, „das Ernährungskonzept funktioniert aber auch ohne zusätzliche Mittel.“

Man müsse ohnehin nicht alle fünf Elemente von einem auf den anderen Tag komplett in seinen Alltag integrieren. „Wenn jeder nur ein paar Impulse aus dem Vortrag mitnimmt, sehe ich das schon als Erfolg“, so Schulte-Kump. Es reiche auch bereits, einige Tage in der Woche sogenannte PowerDays einzulegen, an denen man die Ernährungsprinzipien beherzigt.

Den jetzigen Zeitpunkt im März sah Schulte-Kump als guten Startschuss für die Netzballer, sich für die Saison in Form zu bringen: „In vier Wochen ist Ostern und gerade für die Tennisspieler geht die Saison dann ja richtig los. Wer jetzt jede Woche drei bis vier PowerDays einlegt, ist zum Saisonstart topfit.“

Nach seinem Vortrag stand der Personal Coach noch allen Interessenten Rede und Antwort und hatte jede Menge individuelle Tipps parat. Das Feedback unter den Netzballern und Vereinsfreunden war durchweg positiv und Daniel Schulte-Kump durfte sich über viel Lob freuen.

Thomas Ihlo bedankte sich zum Schluss noch einmal im Namen aller mit einem laut donnernden dreifachen NETZ - BALL Ruf, den die Netzballer bestens beherrschten. „Da hab ich jetzt aber wirklich Gänsehaut bekommen“, freute sich Schulte-Kump über das Club-Ritual.