Niederrhein holt sich im Netzballverein den Deutschen Meistertitel der AK 40 zurück - Hochklassiges Tennis mit Spannung bis zum letzten Matchball und tolle Stimmung am Kostenberg

Velbert, 10. September 2018. „Ein Mega-Turnierwochenende mit einem perfekten Abschluss liegt hinter uns“, freut sich NBV-Vorsitzender Bernd Wolf über den reibungslosen Ablauf und den Titelgewinn der Walther-Rosenthal Spiele im Netzballverein, der Deutschen Meisterschaft der Verbände der Altersklasse 40.

 

„Es hat alles gepasst: Das Wetter hat mitgespielt, die Stimmung unter Spielern und Zuschauern war großartig und wir haben Tennis auf einem sehr hohen Niveau genossen. Das war ein echtes Highlight in unserem 120. Vereins-Jubiläumsjahr“, resümiert Wolf zufrieden.

Noch recht leichtes Spiel hatte der heimische Niederrhein-Verband beim Halbfinale am Samstag gegen Berlin-Brandenburg. Der Gegner war verletzungsbedingt nur zu fünft angereist und musste daher gleich ein Einzel und ein Doppel „abschenken“. Die starken TVN-Spieler Christian Schäffkes, Andrew Lux, Mathias Huning, Sonja Vogt. Nicole Liedtke und Susanne Wischmann spielten einen klaren 5:1-Sieg heraus, auf die Doppel wurde verzichtet.

Am Finalsonntag dagegen herrschte Hochspannung pur gegen den Titelverteidiger Bayern, die am Tag zuvor sogar zu Null gegen Westfalen gewonnen hatten. Im Spitzeneinzel gewann der amtierende Deutsche Meister der AK 45, Christian Schäffkes, nach anfänglichen Schwierigkeiten gewohnt sicher mit 6:4, 6:1.

Drei Einzel wurden jedoch erst im Match-Tie Break entschieden: Der Weltranglistenerste im Doppel der AK 40, Andrew Lux, siegte für den TVN mit 2:6, 6:0 und 13:11. Sonja Vogt, die Nummer zwei der Deutschen Rangliste, verlor denkbar knapp mit 7:5, 5:7 und 8:10. Der frühere Weltmeister der AK 45, Mathias Huning, gewann mit 4:6, 7:6 und 10:8. Die Partien von Silke Richard (DTB Nummer 3) und der Deutschen Hallenmeisterin AK 45, Nicole Liedtke, waren ebenfalls auf Messers Schneide: 4:6, 5:7 und 6:7, 6:7.

3:3 stand es so nach den umkämpften Einzeln.

Der Niederrhein-Mannschaftskapitän Daniel Meier schickte dann die stärkst möglichen drei Doppel ins Rennen um den Titel. Der Doppelspezialist Andrew Lux ging an der Seite von Silke Richard in die Mixed Partie. Überraschend stark spielte das bayerische Mixed Marc Herter und Annette Zweck auf: die beiden Clubpartner aus dem TC Luipoldtpark München brachten ihr Team schnell mit 4:3 in Führung.

Im Damendoppel stand dem TVN-Duo Sonja Vogt und Nicole Liedtke neben Corinna Kaup noch Astrid Obermeier gegenüber, die frisch zum Einsatz kam.

Vogt und Liedtke konnten mit konzentriertem Spiel den ersten Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Zu Beginn des zweiten Satzes musste die Würzburgerin Corinna Kaup eine Verletzungspause nehmen.

Der NBV hatte für beide Spieltage ganztägig den Velberter Physiotherapeuten Marco Solenski verpflichtet, dessen Dienste von den Mitvierzigern gerne in Anspruch genommen wurden. Auch Kaup konnte er helfen, so dass das Match weiter gehen konnte.

Zeitgleich spielte das Top-Herren TVN-Doppel Christian Schäffkes und Mathias Huning gegen das BTV-Doppel Oliver Jöhl und Alexander Keil. Der erste Satz war allerdings hart umkämpft und die Bayern hatten sogar beim Spielstand von 4:5 aus TVN Sicht einen Satzball bei Aufschlag Schäffkes. Den konnten dieser aber abwehren und das Spiel zum 5:5 für sich entscheiden. Im Gegenzug gelang den Niederrheinern im Anschluss das Break zum 6:5. Der Zweimeter Hüne Huning konnte dann bei eigenem Aufschlag den ersten Satz einfahren.

Von da an lief es wie am Schnürchen: Das TVN-Damendoppel gewann den zweiten Satz und damit das Match mit 6:3. Fast zeitgleich holten sich Schäffkes und Huning den zweiten Durchgang mit 6:1 zum finalen Endstand von 5:4 für den TVN.

Das TVN-Team freute sich riesig, den Deutschen Meister Titel zu gewinnen. Bei der anschließenden Siegerehrung erntete der Netzballverein für die Organisation des Turniers großes Lob sowohl von den TVN-Funktionären als auch von den Mannschaften: „Es war eine tolle Veranstaltung mit sehr spannenden Spielen und eine echte Wohlfühl-Atmosphäre“, sagte TVN-Sportwart Uli Nacken. „Velbert hat sich damit für weitere Veranstaltungen empfohlen.“ Nach dem Titelgewinn 2015 im Netzballverein, scheint der Kostenberg den Niederrheinern auf jeden Fall Glück zu bringen.